Yoga-StudioAschram
Yoga Vidya Westerwald
Gut Hoffnungsthal, 57641 Oberlahr
Heute geöffnet08:00–20:00
Yoga-Stile & Angebote
Öffnungszeiten
Ausstattung & Hinweise
Vom Unternehmen
- Bezeichnet sich als „von Frauen geführt“
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechter Eingang
- Rollstuhlgerechter Parkplatz
Ausstattung
- WC
Publikum
- LGBTQ+-freundlich
- Sicherer Ort für Transgender
Kinder
- Ermäßigungen für Kinder
Parkplätze
- Kostenlose Parkplätze
Fotos




Standort
- Adresse
- Gut Hoffnungsthal, 57641 Oberlahr
- Ort
- Oberlahr
- Region
- Koblenz
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Plus Code
- JG7V+VR Döttesfeld, Deutschland
Rezensionen zu Yoga Vidya Westerwald
- Positiv4–5 ★92 %61
- Neutral3 ★5 %3
- Negativ1–2 ★3 %2
Zum ersten Mal war ich für ein paar Tage (als Individualgast) in Westerwald. Und auch wenn ich ein eher zurückhaltendes Wesen bin, will ich meine Eindrücke hier teilen (für diejenigen, die Rezensionen lesen - ich tue es meinstens nicht;) Warme Begrüßung- trotz Regen! Unter der Woche sehr ruhige Atmosphäre - für mich fremd, und genau das Richtige! Der Donnerstagvormittag ist die Auszeit vom Reden - muss man wissen ;) - war zufällig mein Geburtstag, so dass ich das liebevolle "Guten Morgen" schon sehr vermisste. Ansonsten sicherlich eine wertvolle Zeit, die ihre Berechtigung mehr als verdient. Satsang (auch hier war ich neu) liebevoll gestaltet und voll entdeckter und unentdeckter Künstler. Leckere Speisen, in zwei Räumen aufgeteilt. Das Buffet mit Brot und dem leckersten Erdnussaufstrich den ich je probiert habe, habe ich erst am zweiten Tag entdeckt:) Ein verdientes Dank an die Menschen hinter den Türen! Danke Adam! Ob Yogastunde oder andere Begegnungen! Danke Atma! Selten so viel Weisheit, Präzision, Humor, Sensibilität für den anderen.... - in einem Menschen erlebt. Demut und die Bemühungen den anderen dort abzuholen, wo er gerade ist, ist bei beiden Männern deutlich zu spüren. Yogeshvari - bestes Beispiel, wo das Alter außer Kraft gesetzt wird! Hilfsbereit, engagiert, wissensgierig - und (mit vermutlich Anfang 20) bereits den Sinn des Lebens gefunden! Der Abschied war eher kühl, wahrscheinlich hatte es Gründe, die ich nicht kenne.... Ein schönes Fleckchen Erde - mit vielen wertvollen Erfahrungen!!! Liebe Grüße Schön, dass es euch gibt! Olga Patricia
Wir waren unter der Woche dort und es war wie immer wunderbar! Gutes Essen, toller Standort, füllendes Tragprogramm und freundliche Menschen. Ganz besonders gut hat uns Yoga bei Ela gefallen, von Hatha, Flow, Asthanga, über Kundalini, hin zu Klangschalen. Einfach wunderbar! Es war kein Zelt dort. Yoga war in den gut beheizten Räumen. Unser Zimmer war gut und das Gemeinschafts-Badezimmer noch sehr neu und sauber.
Ein Ort zum Sein, Ruhe und Entspannung, Musik und Tanz. Für Naturliebhaber oder die die es werden möchten 😃🫶
Wundervoller Ashram mitten im Wald gelegen! Tolle Seminare, Workshops und Ausbildungen werden dort mit Herz angeboten! Kann ich nur wärmstens empfehlen, wenn man zu sich kommen und in der Abgeschiedenheit sein möchte. Deswegen fünf Sterne!
WOW! Ich habe das Paradies gefunden! Yoga, Frieden und Natur pur. Mir fehlen die Worte meine Gefühle auszudrücken. Klare saubere Luft, tolle Menschen, respektvoller Umgang, tolle Seminare und großartige Kurse und dazu als Highlight das Essen…so köstlich kann vegan sein! So perfekt gewürzt so vielfältig…lecker! Dazu hatte ich das großartige Glück Polarlicht sehen zu dürfen.
Ich bin nun seid ca. 2,5 Wochen Mithelfer im Yoga Vidya Westerwald. Nach ca. 2 Wochen musste ich sogar etwas weinen, weil ich mich seid langem nicht mehr so zuhause gefühlt habe. Ich habe eine längere Geschichte unter anderem mit einer fundamentalistischen Bibelgruppe hinter mir. Demnach bin ich etwas gebrandmarkt, dennoch mit spirituellen Hunger hierher gekommen. Keiner hat mich in irgendeiner Weise "bewertet" oder beurteilt. "Beobachtet" ob ich alles "richtig" mache oder Ähnliches. Ich durfte ganz entspannt Anfangs auf Abstand bleiben, wollte natürlich trotzdem eifrig mitarbeiten, doch den Druck machte ich mir dann eher selber. So konnte ich mich immer mehr öffnen und erleben wie gut es mir tut hier sein zu dürfen. In dieser kurzen Zeit habe ich schon viel Tiefe erfahren dürfen, sehr viel gelacht und mir in vielen Dingen einfach nur selbst im Weg gestanden und dies Stück für Stück erkennen dürfen. Ich hoffe sehr, dass Yoga Vidya weiterhin noch viele viele Jahre existiert und viele viele weitere Menschen die Erfahrung machen können, welche ich hier derzeit mache. Ich denke es ist wirklich nicht einfach einerseits Offenheit andererseits Tiefe, bei so vielen verschiedenen Menschen in Balance zu halten. Dazu kommen allgemeine Herausforderungen, welche ab einer bestimmten Gruppenanzahl ganz natürliche (statistische) Phänomene sind. Dann müssen noch die politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen gehalten werden, bei gleichzeitigem Anspruch möglichst offen für alle und so niedrigschwellig wie möglich zu bleiben. Zum Schluss noch durch Geduld und Mitgefühl beharrlich Raum zu halten, für Menschen (wie mich), welche hier mit einer im Unterbewusstsein tief eingepflanzten Angst (über längere Zeit eher negative Religionserfahrungen) hier ankommen und mit den ganzen Statuen und Bildern sich erst einmal überfordert fühlen. Das es Zeit und Verständnis braucht, um zu verstehen, dass es nicht irgendwelche "Götzenverehrung" /Götzendienst / "böse Geister"Anrufung ist. Sondern ein vielseitiger Ausdruck des Einen. So wie in der Bibel viele Namen von Gott zur Beschreibung von Gott verwendet werden. Das es total menschlich ist einen Zugang zum Absoluten durch einen persönlichen Bezug herzustellen. So wie Gott beispielsweise in der Schrift sogar dem sturen Jakob auf seinem Weg als konkrete Person begegnet, um ihm etwas tiefgreifendes zu offenbaren. Als christlich protestantisch aufgewachsener Mensch, mit vielen verschiedenen Erfahrungen auch mit vielen verschiedenen Menschengruppen über verschiedene Länder hinweg. Kann ich mich hier sowohl als Christ identifizieren und alleine im Herzen zu Jesus Christus beten oder als Mensch auch diese Identifikation mal kurz loslassen. dass "alles andere gefährlich und böse" wäre und auch die Lehren von (bspw.) Ghandi und anderen heiligen Schriften mit eigenem Verstand ansehen, Zeit nehmen, "nachspüren" und entschieden aus dem Herzen "prüfet alles und behaltet das Gute" zu leben. Ich bin dabei jedoch nicht "anders" oder nicht vollständig "dazugehörig", weil ich bestimmte Dinge nicht mitsingen oder mitmachen will, ganz im Gegenteil. Ganz besonders gefällt mir dieser integrierte Ansatz des Yoga Vidya. Ein integraler Weg, welchen man sich offen anschließen kann für einige Zeit, ohne genötigt zu werden, sondern Raum für Sein und Wachstum bleibt. Es geht um das eigene Innere, somit etwas was ich selbst entscheiden kann und darf. Ich kann somit als Christ hier wahrscheinlich mehr zu Jesus Christus hinwachsen als in vielen anderen christlichen Kontexten. Ich würde hier am liebsten noch viel mehr schreiben. Jedoch erlaubt es Google nicht und dein zeitlicher Rahmen 😁 Zum Schluss: Geht es nicht um den Personlichkeitsentwicklungs-Gedankens aus Amerika, welcher sogar in religiöse Kontexte geschwappt ist. Oder den kapitalistischen Spiritualismus (online en Masse zu finden). Ersteinmal wird realer Raum geschaffen. Basic. Reales reden mit realen Menschen. Echtes, mitteleinfaches Singen (wenn man möchte), ganzheitliche Praxis (Seele, Geist und Körper). Tiefe Reifung eines Menschen wie mich kann stattfinden. 🙏
Danke für die wundervolle Zeit der Rauhnächte und den Übergang ins Jahr 2026 an diesem Ort, der gleichermaßen spirituelle wie physische Kraft ausstrahlt. Die Woche bei Euch hat mich erneut daran erinnert, wie heilsam Yoga, bewusste Ernährung und gelebte Achtsamkeit für Körper, Geist und Herz sind. Besonders positiv aufgefallen ist mir die Sauberkeit im ganzen Haus: in jedem Raum makellose Teppiche, saubere Matten, kuschelige Decken. Sogar draußen das Camperbad – selbst in Bad Meinberg vernachlässigt – war bei Euch einladend. Mit Radha Prema durfte ich die Magie der Rauhnächte erkunden, mit Adidivya die Wirkungen des Yin-Yogas erspüren. Silvester-Höhepunkte wie das Sundaram-Konzert und die Homa-Zeremonie, aber auch die kleinen Dinge – wie ein wunderschöner Spaziergang durch den dunklen, gefrorenen Westerwald mit Uma – haben den Aufenthalt so wertvoll gemacht. Vielen lieben Dank nochmal für all die wunderbaren Momente. Om Shanti – Bis zum nächsten Mal.
Vorab: Der Ashram von Yoga Vidya Westewald ist im Lauf der letzten knapp drei Jahre zu einem meiner Kraft- und Wohlfühlorte geworden. Im Dezember 2022 konnte ich das Haus im Rahmen eines Wochenend-Seminars "Yoga und Meditation" kennenlernen. Bereits um 2014 herum war ich in einem kleinen Stadtcenter erstmals mit Yoga Vidya in Berührung gekommen; damals war mir die praktizierte indische Spiritualität allerdings noch fremd erschienen. Im Dezember 2022 hatte ich weniger Berührungsängste und fand einen positiven Zugang sowohl zur Yoga- und Meditationspraxis, die Alisa und Garuda uns in mehreren Einheiten sehr fundiert vermittelten, als auch zu den Mantras, die nicht nur zu Beginn und Ende der Praxisteile gesungen werden sondern auch im Satsang, der täglichen spirituellen Zusammenkunft der Hausgemeinschaft. Da ich schon seit mehreren Jahren täglich Yoga praktiziert hatte und auf der Suche nach einer Yogalehrer-Ausbildung war, um meine Praxis noch weiter zu vertiefen, begann ich im Februar 2023 im Westerwald-Ashram eine 4wöchige Yogalehrer-Intensivausbildung. Das Schöne bei Yoga-Vidya ist, dass man diese Ausbildung sowohl 4 Wochen am Stück absolvieren kann als auch aufgeteilt in wöchentliche Blöcke oder zweimal zwei Wochen. Und man kann die Ausbildung am selben Ort absolvieren oder auch die Seminarhäuser (deutschlandweit gibt es 4) wechseln - die Inhalte sind standardisiert. Dank der freundlichen, zugewandten und kompetenten Art der Ausbilderinnen und der Sevakas (Langzeithelfer, die im Haus mitwohnen und Teil der Ashramgwmeinschaft sind) und des klar strukturierten Tagesablaufs fühlte ich mich trotz des intensiven Programms (von 6h Morgenmeditation bis zur Theorieeinheit am Abend um 21:30h mit kurzen Unterbrechungen) während der 1. Woche der Ausbildung sehr wohl und konnte zugleich sehr viele theoretische und praktische Inputs integrieren. Jede/-r Lernende hilft zudem während der Ausbildung täglich ca. 45 Minuten im Haus mit. Ich konnte mit meinem Karma-Yoga das Küchenteam verstärken, und so entstand dort ein schöner Kontakt mit den Sevakas und ein Gemeinschaftsgefühl unter uns Teilnehmenden der Ausbildung. So war für mich am Ende der 1. Woche klar, dass ich auch die 2. Woche im Westerwald machen wollte. Und auch ein Abstecher zum Allgäu-Ashram während eines Familienurlaubes im Sommer 2023 bestärkte mich darin, die komplette Ausbildung im Westerwald zu absolvieren, denn während das Haus im Westerwald sehr idyllisch und etwas abgelegen von den umliegenden Ortschaften direkt am Bach liegt und vielfältige Spaziermöglichkeiten im bewaldeten Grenzbachtal bietet, kann man aus den Yogaräumen im Allgäu – Ashram zwar das Alpenpanorama sehen, das Seminarhaus selbst liegt jedoch am Rande eines Dorfes von Wiesen umgeben, die ich nicht als so einladend zum Spazieren gehen empfunden habe. Auch der Hauptsitz von Yoga Vidya in Bad Meinberg kann landschaftlich nicht mit dem Westerwald mithalten und für mich persönlich ist die "Zentrale", eine ehemalige große Kurklinik, einfach zu riesig. Ein weiteres Argument, auch die restliche Ausbildung im Westerwald zu machen, lieferten die beiden Ausbilderinnen Dana (Hausleitung, Meditation und Theorieteile) sowie Bhavani (Yoga – Asana Praxis, Anatomie und Ayurveda), mit denen ich "auf einer Wellenlänge funken" konnte und die uns mit ihrer inspirierenden und geduldigen Art und Weise durch die Höhen und auch die stressigeren Phasen Ausbildung begleiteten. Dass ich mit meiner Entscheidung richtig lag, bestätigte sich in den weiteren wöchentlichen Blöcken der vierwöchigen Ausbildung. In jeder einzelnen Woche konnte ich zudem gut an die jeweilige "neue" Gruppe andocken und lernte in jeder Ausbildungsgruppe nette Menschen kennen, mit denen ich weiterhin in Kontakt bin. Auch das sehr leckere und gesunde Essen und die Einrichtung des Hauses waren perfekt. Nach der Unterbringung im Mehrbettzimmer und (während der Prüfungswoche) im Einzelzimmer habe ich am Wochenende während des Slow Down – Yoga – Seminars das Zelten ausprobiert - ebenfalls eine bereichernde Erfahrung!